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Wie wählt man ein LMS – 4 Tipps

Samelane LMS employee training

Zusammen mit Geschäftswachstum werden die Einstellung und Bindung von Mitarbeitern in die Strukturen des Unternehmens und die effektive Einführung von Strategien für Kompetenzentwicklung zu immer größeren Herausforderungen für die Firma. Eine moderne LMS-Plattform kann dabei helfen Trainingsprozesse neu zu organisieren, Kosten zu reduzieren und zur selben Zeit den Mitarbeitern breite Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wie wählt man das beste Learning Management System? Welche Faktoren sollte man in Betracht ziehen?

In diesem Artikel wird folgendes erklärt:

1) Warum ist die Investition in ein Learning Management System (LMS) lohnenswert?

2) Worauf sollte man bei der Auswahl eines LMS achten?

3) Welche Funktionalitäten sollte das gewählte LMS haben?

Wie kann ein Learning Management System (LMS) eine Notwendigkeit sein?

Jede Entwicklungsstrategie in einer Firma setzt voraus, dass diese mehr oder weniger dynamisch wachsen wird, was üblicherweise mit einer größeren Mitarbeiterzahl und generell höheren Betriebskosten verbunden ist. Dies wiederum bedeutet automatisch neue Herausforderungen für die Firma, zu denen die effektive Einführung von Strategien der Kompetenzentwicklung für Mitarbeiter zählt (Learning & Development – L&D).

An welchem Punkt im Wachstum der Firma sollte die Investition in ein modernes Learning Management System (LMS) in Erwägung gezogen werden? Es gibt mindestens ein paar Faktoren die Firmen dazu ermutigen eine Fernschulungsplattform einzuführen:

1. Steigende Ausbildungskosten

Präsenzschulungen verlangen Planung und sind, leider, teuer. Man muss einen Ausbilder einstellen, einen Raum mieten, Transport und Unterkunft organisieren, Tagegelder auszahlen, usw. Eine wachsende Business-Skala bedeutet wachsende Trainingsanforderungen, und somit eine dynamische Steigerung von Kosten. Entsprechend gestaltete E-Learning Trainingskurse bieten ein gleich hohes Niveau an Mitarbeiterengagement, sowie Skalierbarkeit – sobald ein Kurs erstellt ist, kann man ihn erfolgreich viele Jahre einsetzen und nach Bedarf verändern oder aktualisieren.

2. Zeitaufwändige Trainingsprozesse

Traditionelle Trainingskurse sind nicht nur teuer, sondern auch sehr zeitaufwändig – besonders wenn sie außerhalb des Betriebes stattfinden. E-Learning-Kurse entfernen dieses Problem. Mitarbeiter können ihre Kompetenzen zu passender Zeit und Stelle verbessern, ohne reisen zu müssen oder sich an Gruppenpräferenzen anzupassen. Der Kurs kann auf dem Weg zur Arbeit, in der Pause vor einem Meeting oder auf dem Privatcomputer oder einem mobilen Gerät stattfinden.  

3. Eine Vielzahl an Pflichtschulungen

Abhängig von der Branche in der die Firma tätig ist, kann es vorgeschrieben sein regelmäßig verschiedene Schulungen durchzuführen. Sich an alle zu erinnern und die Abschlussquote der Mitarbeiter zu verfolgen kann mühsam und zeitaufwändig sein. Eine moderne LMS-Plattform kann Pflichtschulungen effektiv automatisieren, Mitarbeiter an Deadlines erinnern und es dem Management ermöglichen effektiv Fortschritte zu verfolgen.

4. Große Schulungsbedürfnisse

Die große und stetig wachsende Nachfrage nach Training ist ein weiteres Argument für die Investition in ein Learning Management System. Warum? Mithilfe von solch einem können neue Trainingsinhalte schnell und einfach erstellt werden um den Schulungsanforderungen einzelner Geschäftseinheiten gerecht zu werden. Zusätzlich können Firmenexperten in die Vorbereitung solcher Inhalte einbezogen werden, wodurch das Engagement der Mitarbeiter steigt.

5. Hohe Mitarbeiterfluktuation

Die Vernachlässigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter – indem man ihnen qualitativ minderwertige Onboarding-Trainings und nur wenige Entwicklungsmöglichkeiten bietet – ist einer der häufigsten Gründe warum Mitarbeiter Firmen verlassen. Die Einführung einer LMS-Plattform ist eine Möglichkeit Mitarbeitern viele Trainingsinhalte frei zur Verfügung zu stellen.

Wie wählt man die beste E-Learning-Plattform für das Unternehmen

Die Erkenntnis, dass die Notwendigkeit besteht in ein Learning Management System zu investieren, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg eins in die Firma einzuführen. Dennoch sollten diesem Prozess entsprechende Analysen vorausgehen. Jede Organisation hat etwas andere Bedürfnisse und Betriebseigenschaften, weshalb die präzise Identifizierung von Geschäftsanforderungen eine der Bedingungen ist, damit das Projekt überhaupt erfolgreich sein kann.

Der globale LMS-Markt wird sich voraussichtlich von 13.4 Mrd. Dollar in 2020 auf 25.7 Mrd. Dollar in 2025 steigern, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14.0%.

MarketsandMarkets Research

Es ist offensichtlich, dass das Hauptziel für Unternehmen die Reduzierung der Kosten der Personalschulung ist. Jedes LMS, das auf dem Markt erhältlich ist, wird dabei helfen solch ein allgemein verfasstes Ziel zu erreichen. Um das richtige LMS zu wählen, das die effektive Implementierung von Trainingsstrategien versichert, sollten die Geschäftsziele jedoch ein bisschen präziser definiert sein und die Bedürfnisse der zukünftigen Plattform-Nutzer sollten auch nicht außer Acht gelassen werden. Alter, aktuelle und geplante Mitarbeiterzahlen, Trainingsziele, Art von Training und deren Vielfalt, das Niveau der technischen Entwicklung der Mitarbeiter – all diese Faktoren sollten betrachtet werden, wenn man sich für ein System entscheiden will.

Junge Teammitglieder bevorzugen generell LMS-Systeme, die es erlauben in jeglichen Bedingungen und mit jeglichen Geräten zu lernen, inklusive mobile Devices. Sie haben auch ein relativ gutes Verständnis von neuen Technologien, also sollte es keine größeren Probleme mit der Nutzung der Plattformen geben. Wiederum Teammitglieder mit weniger technischem Wissen werden die Benutzerfreundlichkeit und Transparenz wertschätzen. Eine intuitive Plattform zu wählen ist in diesem Fall extrem wichtig, denn dadurch wird die Firma vermeiden zusätzliche Trainings für die Bedienung von LMS-Systemen durchführen zu müssen. 

Wenn man sich auf Schlichtheit und Intuitivität konzentriert heißt das natürlich nicht, dass man auf viele fortgeschrittene Features verzichten muss. Samelane, obwohl es mit künstlicher Intelligenz und Augmented Reality ausgestattet ist, bleibt extrem benutzerfreundlich – sowohl für Lernende, als auch Administratoren.

Typische Features von Fernschulungssystemen

Es wurde bereits betont, dass eine Ferschulungsplattform vor allem funktionsfähig und benutzerfreundlich sein sollte. Das sind die zwei Hauptfeatures von LMS-Systemen, die den meisten Einfluss auf die Effektivität der Strategie für die Kompetenzentwicklung der Firma haben. Ein gutes LMS sollte auch eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Integration mit anderen Systemen, die in der Firma genutzt werden, bieten, zum Beispiel mit dem System für Personalverwaltung (HRIS), Ressourcenplanung (ERP) oder Kundenverwaltung (CRM). 

Fragen verbunden mit Datenschutz sind auch sehr wichtig, sowie Möglichkeiten der ausführlichen Berichterstattung und Verfolgung von Fortschritten. Zugang zu ausführlichen Berichten erlaubt es Firmen nicht nur effektiv Trainingspolitiken einzuführen, sondern auch potentielle Kompetenzlücken oder die große Abhängigkeit einzelner Prozesse von Personen mit Schlüsselwissen zu entdecken. Dementsprechend können Abhilfemaßnahmen eingeleitet werden.

4 Faktoren, die bei der Auswahl eines LMS zu beachten sind

Wenn man ein LMS wählt, lohnt es sich auch diese 4 essentielle Angelegenheiten in Betracht zu ziehen:

  • Technische Fähigkeiten und LMS-Integration – die Fähigkeit attraktive und spannende Kurse zu gestalten hängt hauptsächlich von dem technischen Fortschritt des gewählten Tools ab. Ein gutes LMS funktioniert mit verschiedenen Trainingsformaten – nicht nur Audio- und Videodateien – aber bietet auch ein einmaliges Bildungserlebnis mit Augmented Reality (AR).
  • Funktionierende Kommunikation – effektives Lernen bedeutet nicht nur attraktives Training, sondern auch die Möglichkeit Meinungen und Erkenntnisse auszutauschen. Ein LMS sollte die Zusammenarbeit zwischen Lernenden fördern und sie somit mehr engagieren, und ihnen zusätzlich die Möglichkeit bieten Kommentare und Vorschläge über das Training selbst zu hinterlassen – über die Form, Umfang oder mögliche Fehler.
  • Personalisierung und Branding – die Möglichkeit das LMS an individuelle Anforderungen anzupassen – inklusive der visuellen Identität der Marke – ist ein Weg um Engagement zu fördern, Markenbewusstsein zu unterstützen und Inhalten Glaubwürdigkeit zu schenken.
  • Ein vertrauenswürdiger Partner – wenn man sich für die Implementierung eines LMS entscheidet, lohnt es sich auf globale Plattformen zu wetten – solche die hoch geschätzt, positiv in verschiedenen Branchen bewertet werden und sich selbst in schwierigen Situationen bewiesen haben, inklusive, zum Beispiel, im Falle einer schwachen Internetverbindung. Samleane bietet eine NAS-Lösung mit lokalen Clustern, die regelmäßig Ressourcen konsumieren und somit der Plattform erlauben reibungslos zu laufen, selbst wenn Netzwerkzugriff-Probleme bestehen.

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