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Warum ist Wissensaustausch in Unternehmen so wichtig?

Die Bedeutung des Wissensaustauschs in Unternehmen ist unbestreitbar: Er fördert das Engagement der Mitarbeiter und verbessert die Produktivität. Erfahren Sie mehr über die 5 Vorteile des Wissensaustauschs.

Wir leben und arbeiten in ausgesprochen interessanten Zeiten, in denen die einzige Konstante der Wandel zu sein scheint. Laut dem Bericht “2022 Global Talent Trends. The Reinvention of Company Culture” sind wir nach dem durch die Pandemie ausgelösten sog. “Big Quit” nun in die Zeit des “Great Reshuffle” eingetreten. Wie sich gezeigt hat, ging es den Menschen bei der ersten Entwicklung nicht darum, zu kündigen, sondern den Beruf durch einen erfüllenderen zu ersetzen, der besser zu ihren Bedürfnissen passt. In der Folge waren die Unternehmen angesichts der von den Arbeitnehmern ausgelösten Revolution gezwungen, ihre Geschäftsstrategien zu überdenken und an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Strategien der Unternehmen zu Aus- und Weiterbildung mussten sich ändern, vor allem, was den Wissensaustausch betrifft.   

Letztlich dreht sich alles um Lernen und Entwicklung, Fortbildung, Umschulung und schließlich um die Suche nach Sinn und Erfüllung. Bei solch einem massiven Mentalitätswandel müssen Arbeitgeber schnell handeln, sonst verlieren sie ihre Arbeitskräfte an die zukunftsorientierte Konkurrenz. Dann ist es höchste Zeit, die Vorzüge eines zeitgemäßen Wissensaustauschs zu erkennen. 

Was ist Wissensaustausch und warum ist er wichtig?

Ganz allgemein gesprochen findet Wissensaustausch überall dort statt, wo Informationen denjenigen zur Verfügung gestellt werden, die sie aktiv suchen. Der offene Zugang zu Bildung ermöglicht es, erworbene Fähigkeiten und Erkenntnisse sofort zum Nutzen des Unternehmens anzuwenden. Drei wichtige Faktoren erleichtern den Wissensaustausch: die Informationstechnologie, die Kultur des Wissensaustauschs und die Motivation der Mitarbeiter. Konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die letzten beiden. 

Welche Effekte hat Wissensaustausch?

Wir wissen, was Wissensaustausch bedeutet und wie man ihn fördert. Doch bevor wir uns mit den Vorteilen befassen, sollten wir seine tatsächlichen Auswirkungen betrachten. Wenn das Arbeitsumfeld Informationsaustausch, Teamarbeit und die Aneignung neuer Fähigkeiten erleichtert, werden die Mitarbeiter eher als kompetente Fachkräfte auftreten, optimale Lösungen finden und insgesamt produktiver sein. Dies hat weitreichende Auswirkungen, denn es führt nicht nur zu einer höheren Effektivität, sondern vor allem auch zu einer höheren Arbeitszufriedenheit. Letzteres erweist sich als besonders wichtig, jetzt, da der Arbeitsmarkt sich massiv wandelt und Unternehmen um ihre besten Mitarbeiter fürchten.      

Vorteile des Wissensaustauschs 

Der Prozess des Informationsaustauschs ist sowohl für den Empfänger als auch für den Sender von Vorteil. Er steigert das Engagement der Mitarbeiter und verbessert so die Produktivität. Davon profitieren nicht nur die Empfänger. Wenn ein Unternehmen in Weiterbildung und Entwicklung investiert, zahlt sich das mit einer höheren Mitarbeitermotivation aus. Wissensaustausch bringt eine Vielzahl von weiteren Vorteilen mit sich, doch wollen wir uns den wichtigsten widmen, die selbst die größten Skeptiker überzeugen. Um die Frage zu beantworten, warum Wissensaustausch am Arbeitsplatz wichtig ist, gehen wir auf fünf konkrete Werte ein, die Vorteile mit sich bringen: 

  • Aufbau einer Kultur
  • Engagement und Entwicklung
  • Sharing is Caring
  • Aufbau einer Wissensdatenbank
  • Die Früchte des Teilens ernten

Aufbau einer Kultur 

Zunächst sollte etwas betont werden, was oft vergessen wird: Es sind die Menschen, die die Kultur des Wissensaustauschs vorantreiben. Mit einem offenen Lernansatz und unterstützt durch digitale Lösungen schafft eine Kultur des Wissensaustauschs perfekte Bedingungen für einen Ideenaustausch. Zu einer Gemeinschaft, die den Wissensaustausch pflegt, zu gehören, steigert die Motivation des Einzelnen und gibt ihm ein Gefühl der Erfüllung. Es nützt nichts, Informationen für sich zu behalten. Außerdem sind Leute, die Wissen sammeln und für sich horten, unbeliebt. Arbeitserfahrungen weiterzugeben, z. B. im Rahmen eines Mentorenprogramms, kann hingegen befriedigend und bereichernd sein. Mitarbeiter sind eher bereit, sich zu engagieren, wenn das Unternehmen ein Umfeld schafft, das Wissensaustausch fördert. Ein stabiler Wissensfluss funktioniert wie eine Symbiose: Er ist für beide Seiten von Nutzen, da die Entwicklung des Einzelnen zum nachhaltigen Wachstum und zur Agilität des Unternehmens beiträgt.  

Engagement und Entwicklung 

Der Zusammenhang zwischen dem Engagement der Mitarbeiter, ihrer persönlichen Entwicklung und ihrer Loyalität ist recht offensichtlich. Laut den Daten von Glint, die im jüngsten Linkedin-Bericht über L&D (2022) zitiert werden, ist “die Möglichkeit, zu lernen und sich weiterzuentwickeln, heute der Faktor Nummer 1, der für viele Menschen ein außergewöhnliches Arbeitsumfeld ausmacht.” Das mag für manche ein Schock sein, aber es ist nun mal so, dass sich gut ausgebildete Fachkräfte nicht mit schlechten Entwicklungsperspektiven zufriedengeben. Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten ist das Eine, aber den Lernprozess wirklich effektiv und ansprechend zu gestalten, erfordert einen gewissen Aufwand und ein passendes System für den Wissensaustausch. Da Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle zum neuen Standard geworden sind, hat sich auch die gemeinsame Lernerfahrung verändert. Unterstützt durch moderne Technologie können wir ohne große Einschränkungen an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen und uns engagieren. Neben dem sozialen Aspekt des Lernens sollte auch die Freude am Lernen nicht zu kurz kommen. Gamification-Elemente und Belohnungen binden den Lernenden auf einer tieferen, wettbewerbsorientierten Ebene ein. Personalisierte Zertifikate können das Erfolgserlebnis nach jedem abgeschlossenen Kurs verstärken. Vergessen wir nicht, dass Wissenserwerb auch unserem Wohlbefinden zugutekommen sollte.

Sharing is Caring

Es ist keine bahnbrechende Neuigkeit, aber wir sollten uns das Offensichtliche in Erinnerung rufen: Teilen tut gut. Großzügig mit Wissen umzugehen, schafft Vertrauen und hilft, nicht nur auf beruflicher Ebene Kontakte zu knüpfen. Eine Kultur des Wissensaustauschs fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern und schafft echte Bindungen. Eine Lernplattform ermöglicht es den Lernenden, Meinungen auszutauschen, sich zu engagieren, in Verbindung zu bleiben und mit anderen Teammitgliedern auf einer Wellenlänge zu sein. Ein offener Zugang zu Informationen hilft Mitarbeitern, indem er das Qualifikationsgefälle reduziert. Schließlich ist Wissen ein gemeinsames Gut, das nicht unter Verschluss gehalten werden sollte, denn sonst kann man seine Vorteile nicht voll ausschöpfen. Ein gut durchdachtes Schulungsprogramm ist eine Investition in die Mitglieder des Unternehmens. Es ist ein Beitrag für eine dauerhafte Zusammenarbeit. 

Aufbau einer Wissensdatenbank 

Heutzutage müssen Antworten sofort verfügbar sein. Menschen neigen zu Frustration, wenn sie zu viel Zeit mit der Suche nach einer Lösung verbringen, die eigentlich zur Hand sein sollte. Eine Wissensdatenbank verbessert den Informationsfluss, indem sie den überflüssigen Aufwand der ständigen Suche einschränkt. Neben den offensichtlichen Vorteilen einer ordentlichen Informationsspeicherung und transparenten Daten verhindert der Aufbau einer Wissensdatenbank den Verlust von Know-how. Und Wissenserhalt ist heute entscheidender denn je, denn das Zeitalter der langjährigen Mitarbeiter ist vorbei. Der Aufbau einer leicht zugänglichen kollektiven Wissensbibliothek verhindert, dass offizielle, aber auch informelle Informationen zusammen mit den abwandernden Mitarbeitern verloren gehen. 

Die Früchte des Teilens ernten  

Zu guter Letzt sollten wir nicht vergessen, wie sich die Investition in den Wissensaustausch auszahlt. Ein einheitlicher Zugang zu einer aktuellen Informationsdatenbank ist weitaus kosten- und zeiteffizienter, als mehrere Support-Schulungen auf Nachfrage zu koordinieren. Eine passende LMS-Plattform zu implementieren bringt dieselben Entwicklungschancen für Mitarbeiter im Homeoffice und diejenigen vor Ort, da beide dieselben Schulungen absolvieren können. Es stellt sich heraus, dass eine Kultur des Wissensaustauschs zu einer Rationalisierung der Prozesse oder zu Innovationssprüngen führt. Durch freien Erfahrungsaustausch gewinnen sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeiter an Flexibilität. Die Entwicklung von Mitarbeitern zu priorisieren, verschafft dem Arbeitgeber einen Wettbewerbsvorteil, da die Menschen eher bereit sind, für ein Unternehmen zu arbeiten, das ihre Bedürfnisse schätzt.

Wie lässt sich all dies in Ihrem Arbeitsumfeld umsetzen?

Wissen zu erwerben und es zum Nutzen Ihres Unternehmens und Ihres Personals gleichermaßen einzusetzen, kann zu einem geschätzten Teil Ihrer Arbeitskultur werden. Die unbestreitbaren Vorteile des Wissensaustauschs lassen sich leicht erreichen, sofern der Lernprozess ansprechende Inhalte und eine nahtlose Lernerfahrung bietet. Digitale Lernmethoden, die Social Learning nutzen, sind nicht zu unterschätzen, wenn es darum geht, eine Kultur des Wissensaustauschs im Unternehmen zu schaffen. Samelane unterstützt Sie bei der Optimierung des Wissensmanagements in Ihrem Unternehmen und bei der Automatisierung der Mitarbeiterschulungen. 

Wenn Sie eine solche Verbesserung in Ihrem Unternehmen umsetzen wollen, kontaktieren Sie uns direkt. Wir vereinbaren ein kostenloses Beratungsgespräch, um Ihre Bedürfnisse zu besprechen und eine maßgeschneiderte Lösung zu finden.

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